
Sterilisation der Frau
Verhütung durch Sterilisation der Frau: Die Sterilisation der Frau ( Tubenligatur ) ist - wie auch die des Mannes ( Vasektomie ) - eine dauerhafte Verhütungsmethode.
In einem kurzen operativen Eingriff werden die Eileiter unterbunden. Dadurch wird ein Zusammentreffen von Eizelle und Samenfäden verhindert, sodass keine Befruchtung mehr stattfinden kann.
Die Sterilisation der Frau ist - wie auch die Vasektomie - eine sehr sichere Methode der Verhütung, um ein unbeschwertes – von der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft befreites – Sexualleben genießen zu können.
Die Sterilisation bietet sich als ideales Verhütungsmittel vor allem für Paare oder Frauen an, die bereits Kinder haben, aber auch für jene, die grundsätzlich keine wollen. Oft ist auch die gesundheitliche Belastung der Frau durch die langjährige Anwendung von hormonellen Verhütungsmethoden der Grund für eine Sterilisation.
Nach Vollendung des 25. Lebensjahres ist jede Frau berechtigt, eine Sterilisation an sich vornehmen zu lassen. Das Einverständnis anderer Personen – auch jenes des Partners/Ehemannes – ist dazu nicht erforderlich. Frauen unter 25 Jahren ist eine Sterilisation gesetzlich untersagt.



