
Schwangerschaft - Basiswissen
Unter dem weiblichen Zyklus versteht man den Zeitraum vom 1. Tag der Regelblutung bis zum 1. Tag der nächsten Blutung. Der Zyklus wird von Hormonen gesteuert.
Jede Frau hat in ihren beiden Eierstöcken 300.000 bis 400.000 Eibläschen – kleine Zellansammlungen, in deren Mitte eine unreife Eizelle sitzt. Nur etwa 300 bis 400 Eizellen entwickeln sich unter dem Einfluss der weiblichen Hormone bis zur Reife. Normalerweise ist dies eine Eizelle pro Zyklus.
14 Tage vor der Regelblutung tritt die reife Eizelle aus ihrem Bläschen heraus. Man nennt diesen Vorgang Eisprung. Nach dem Eisprung wandert das reife Ei in einen der beiden Eileiter und ist dort 6 bis 24 Stunden befruchtungsfähig.
Beim Samenerguss des Mannes gelangen 300 bis 500 Millionen Samenzellen (Spermien) in die Scheide der Frau, wandern durch den Muttermund in die Gebärmutter und danach in die Eileiter. Die erste Samenzelle, die im Eileiter auf das dort „wartende“ reife Ei trifft, dringt in dieses ein und befruchtet es. Spermien, die den Muttermund einmal erreicht haben, können ein reifes Ei auch noch bis zu fünf Tage später befruchten.
Das befruchtete Ei wandert innerhalb von 4 bis 5 Tagen zur Gebärmutter, wo es sich in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Die befruchtete Eizelle beginnt sich zu teilen, zu vermehren und zu entwickeln. Wird das Ei nicht befruchtet, löst es sich auf; die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut geht ab. Die Frau hat ihre Regelblutung.



